Gästebuch

Kultureller Verein afghanischer Hindus in Deutschland e.V

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EKTA

 

Eine Broschüre von Zentralrat der afghanischen Hindus und Sikhs in Deutschland

 

Vierte Ausgabe

 

März 2008

Diese Boschüre gehört uns allen!Um das Anliegen dieser Initiative zu erfüllen,schicken auch Sie für nächste die Ausgabe ihren eingenen Text und Meinung per E-mail an:

unsere_ekta@yahoo.de oder gianchandkapoor@arcor.de

oder Per Post an:

Herr Gianchand Kapoor, Schmitzstr. 1 in 45143 Essen Tel: 0201 4903938  Fax: 0201 6464047

 

 

 

 

 

 

Inhaltverzeichnis:      Auf Wort Klicken an Text zu gelangen

1. Vorwort

2. Hamare Jawan

3. Einblick in Traditionen

4. Wer ist verantwortlich

5. Bildung kann man nicht nur erlangen, sondern auch schenken!

6. Die Bedeutung der Hochzeit in dem Leben eines Hindus

7. Humare Tewhar

8. Glück – Pech – Schicksal

9. Der parlememtarische Abend in Berlin

10. Die Frau in der hinduistischen Gesellschaft

11.Suutek

12. Ek Sham Parlement ke Nam

13. Wie können wir eine Brücke zwischen der alten und der jungen Generation schlagen und sie näher                   bringen?

14. Kirtan (In Panjabi)

15. Hamahangi ( Ein Gedicht in Farsi)

16. Nahuta (Ein Gedicht in Urdu)

 

 

 

 

  • 1. Vorwort
  • Liebe Leserinnen und Leser,

die Broschüre Ekta wird im Auftrag von Zentralrat der afghanischen Hindu- und Sikhvereinigungen in Deutschland  herausgegeben. Anliegen dieser Initiative sollte sein, unseren Lesern einen Überblick über verschiedene mit unserer Kultur und Tradition verbundenen Themen zu gewähren und als ein lebendiges Infomaterial bzw. ein solides Plattform für Meinungsaustausch zu dienen. Ekta gehört nicht eine bestimmte Person oder Gruppe, sondern uns allen afghanischen Hindus und Sikhs.  Damit kann jeder von uns diese Gelegenheit nutzen seine Meinung an unserer Gesellschaft weiterzugeben.

Damit aber insbesondere für die ältere Generation eine gute Deutschkenntnis keine Voraussetzung wird, schafft Ekta eine Chancengleichheit für Meinungsäußerung. Um sich unabhängig äußern zu können, kann auch Jeder seinen ansprechenden Text in einer der Anderen in unserer Gesellschaft gängigen Sprachen wie Dari, Hindi, Urdu, Punjabi, Englisch oder unserer gesprochenen Sprache in Lateinschrift verfassen. Als Beispiel dazu dient in Anschluß dieses Vorworts eine Schrift „ Humare Jawan“ von Herrn Gianchand Kapoor, der unter Aufsicht des Zentralrates diese Initiative leitet. Es folgen einige Wörter von Ing. G. Kapoor:

„Ich danke euch für die positive Aufnahme der Ekta und Akzeptanz dieser Initiative, die sich in eurer Zusammenarbeit ausdrückt. Ich bin zugleich so vermessen, aus den Gegenstimmen und Enthaltungen, die es ja auch gegeben hat, nicht gleich auf eine unüberwindliche Abneigung gegen bisherige Ausgaben dieser Broschüre zu schließen.

Unser Leser ist noch mal herzlich gebeten die sprachliche, inhaltliche und formelle Mängel bzw. andere Defizite der Personen, die zur Erstellung dieser Broschüre sich bemüht haben zu tolerieren; sie für weitere Arbeit zu motivieren; mit den zusammen zu arbeiten und ihren eigenen Effizienz, Wissen und Wirkkraft zur Verbesserung und Erfolg dieser Broschüre beizutragen.“

Also lassen Sie uns gemeinsam die Gestaltung der Ekta mitzubestimmen und mit unserer Zusammenarbeit uns darauf freuen bei der Zukunft einer so großen Gesellschaft wie der unseren in entscheidender Position mitwirken zu können.

Eine solche Schrift kann und soll niemals den persönlichen Dialog und Kommunikation innerhalb unserer Gesellschaft ersetzen. Nur in Anbetracht der vielfältigen Strukturen in unserer Gesellschaft, ist es oftmals schwierig den Standpunkt der Anderen insbesondere der anderen Generationen durch direktes Gespräch mit

 

gegenseitigem Respekt nachzuvollziehen. Ein entscheidender Vorzug des Meinungsaustauschs anhand dieser Broschüre gegenüber dem alleinigen Gespräch ist jedoch, dass "was man schwarz auf weiß besitzt" getrost nach Hause getragen und damit manchmal besser verarbeitet werden kann.

Wir müssen was bewegen, sonst bewegt sich nichts. Lassen Sie uns die Verbindung der großen Nationen in Europa als Vorbild nehmen und uns als kleine Minderheit nicht weiter im kleinen Stücke zerlegen. Wir müssen uns von uns selbst geschafften Barrieren zwischen Männern und Frauen, Jungen und Alten, Hindus und Sikhs, Gebildeten und Wenig-Gebildeten, Kabulis, Kandaharis, Sindhis, Essener, Kölner usw. befreien.  Nur so können wir einen gesamtgesellschaftlichen Wertekonsens finden und eine gesellschaftliche Einigung bzw. unsere Ekta anstreben, die sich nicht scheuen darf, Bündnisse einzugehen, die sich sowohl innerhalb Deutschland als auch international vernetzt, damit wir nicht stets erfolglos versuchen nur unter afghanischen Hindus und Sikhs unsere Meinung durchzusetzen, sondern in dieser gesamten Welt Gehör zu finden. Es ist nicht gesagt, dass es besser wird, wenn es anders wird. Wenn es aber besser werden soll, muss es anders werden.

Lassen Sie uns diesen wichtigen gesellschaftlichen Schritt als unsere Verantwortung wahrzunehmen, ihn gemeinsam gehen und diesen Erfolg vereinigt feiern, wenn wir ihn gemeinschaftlich errungen haben! Denn, verantwortlich ist man nicht nur für das, was man tut, sondern auch für das, was man nicht tut.

Wir alle müssen noch mehr lernen, unsere gesellschaftliche Struktur zu verstehen; die gesellschaftliche Disparitäten und Generations- Unterschiede, die auf Abwanderung infolge des grausamen Kriegs in Afghanistan zurückzuführen sind zu akzeptieren und versuchen auf diesem Wege uns gegenseitig besser anzupassen, unsere Differenzen und Generations-Barrieren zu minimieren und eine gemeinsame Richtung zu finden. Eine Entkopplung aus dieser Handlung löst solche Probleme nicht; sie werden dadurch nur verschärft. Denn, wer nicht handelt, wird behandelt und wer schweigt, fördert immer das, was gerade läuft. Also wir müssen gemeinsam handeln; uns gemeinsam an einem Strang ziehen und versuchen keine Enttäuschung, keine Turbulenzen, sondern ein stetes Wachstum und Verbesserung unserer geschlossenen Gesellschaft zu erleben.

Die Erfahrung unserer älteren Generation ist der größte Wohlstand und Besitz usnerer Gesellschaft. Wir sollten für einen standhaften Fortschritt unsere Bildung und Wissen mit Erfahrungen unserer Älteren kombinieren statt den zu erniedrigen oder demotivieren.

Was bedeutet „Leiten“? Führen, anleiten? Wen und wohin? Unsere ältere -und aus Sicht von einigen Jugentlichen die „zurückgelegte“- Generation wegführen von ihrer eigenen Kultur und Identität? Unsere Kultur ist die Summe historischer, gesellschaftlicher, politischer, sozialer, musischer, ja auch kulinarischer Faktoren, die die gesellschaftliche Identität unseren afghanischen Hindus beschreibt. Wir wachsen in sie

 

hinein und sie wächst in uns. Sie war schon innerhalb Afghanistan, auch innerhalb Deutschlands in mehr als in Nuancen unterschiedlich. Aber da besteht ja „Einigkeit über die Verschiedenheit“.

 Vor allem müssen wir aber auch den nachwachsenden Generationen mitgeben, dass der Abstand zwischen Generationen und Gesellschaftsgruppen kein Mittel sein kann und darf, um unterschiedliche Auffassungen auszutragen. Der anschließende Artikel „Humare Jawan“ von Herrn G. Kapoor zählt die Erfolge unserer jungeren Generation  in dieser Hinsicht, die bestätigen, dass wir uns unter Aufsicht des ZRs in die richtige Richtung bewegen.

Wir müssen eine Ekta bzw. eine gesellschaftliche Einigung über die Verschiedenheit herstellen und die Kraft unserer „afghanh-hinduistischen“ Identität nutzen um unterhalb dieser Identität eine Menge von Verschiedenheit nicht nur zuzulassen, sondern von ihr zu profitieren.

 

Danke für Ihr Engagement!

 

Niron Kapoor

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

  • 2. Humare Jawan
  • Har society ki taraqi, uske jawano par nerbal karti hai. jaise ek desh ki kheti badi, odhyog aur know how, on ka samajhik dhancha hota hai, waise hi, achhi jawan nasal us society ki infrastructure ya asli tehdab mani jati hai.

    Afghanistan main karib 30 saal pehle jo zabardasti inqelab karwaya gaya, uske natije main kafi khet jang ki aafat se wiran hogaye, pani ke sadhan tabah aur chote mote odhyiog barbad hogaye. Bejli ki supply band hogayi, sarkain, schools, hospitals aur badi-badi emaraten wirano main tabdil hogayi. Na serf molk ki maashrat ko darooni aur padosi molkon ke dushmano ne ujar kar rakh diya, balke darooni jang ki wajah se  sabh se bada noksan molk ke jawanon ki maut aur on ke bhaghne se howa.

    Bache shoroo main maa bap ke kehne par, khel-kood ke sath, school main aath das klassen pad jate thae, ya pher majbooran apni family ki zaroorat dekh kar kheti-badi ya kesi kam main lag jate thae. Inqelab ke dauran jabh humare inh bachon ke aage janne ka samae aaya to yeh jawani pe paw rakhte hi, sarkari aur mujahedon ki kash-makash main geriftar hogaye. Shehri jawan mardon ko military main bharthi hona parta tha aur atrafi nawjawanon ko mojahid khinch kar lehjate thae. Daswi Class se uper jawanon ki taehdad kam ho gayi. Mojahid aur talebon ki efrati rawesh se majbooran jawan larkiyon se  bhi padayi ka silsilla chhoot gaya. Har koyi apne bachon ko bachane ki sochta, aur ye serf molk se bhagne se hi sambhaw tha. Jes se ho saka wo apne bachon ko le kar berooni molkon main sharnaarthi ho gaye. Esi bhaghne ka natija, Europe, America, India aur kahi wedeshi molkon main humari Afghan Hindu Sikh societian hai.

    Pechhle  karib 15 salon se jo humari tehdad, khas kar Germany main zyada hone lagi to sabh se pehle hume humare dokh sokh moshtareka tawr par manane ke liye, social groupon main akatha hone ki zaroorat mehsoos hoyi. Bad main yeh mehsoos howa ke humare dokh sokh moshtareka manana humari tehzib ka ek hesa hai, jo humare dharam ke sath seeda rabta rakhta hai. Esi liye humare logon ne, mokhtalef shehron main societyan aur manderon ki bonyad rakhi. Jabh log akathhe hone lage to humare samajh ke samajhdar logon ko yeh laga ke dharmik karam ke elawa humen apni society ke liye bhi kayi kam karne hai, aur ye tabhi sambhaw tha jabh hum sabh societion ko ek hi dor main bandhen. Esi idea ki bonyad par  02. 02. 02 ko, Humburg main Zentralrat (ZR) ki bonyad rakhi gayi.

    Shoru se hi ZR ka ye manna tha ke jabh tak hum apne jawanon ko apne sath ek dor main nahi bandte, tabh tak es dor ko aage kheenchna moshkel hai. Humari vereino ke jalson aur manderon main kayi bar es mode par zor diya gaya. par humari samaj main nahi aata tha ke jawanon ko kaise apne sath melaya jaye. Moshkel ye thi ke taqriban sare jawan ya kamon main lage hoe thae , ya pher padne main. Aur doosri taraf on ko ye ehsas nahi hoowa tha shayad ke on ke logon par ek moshkel gadi bhi aa sakti hai.

    Leken ek samae aaya jabh ek family ko abshieben ka faisla sonaya gaya, aur on ko Afghanistan wapas bhej diya gaya. Es dawran jo kochh humare jwanon ne kiya, hume apne bachon, nawjawanon, aur jawanon par fakar aur naz mehsoos howa. Mokhtalef shehron main demonstrations howe, aur sainkdo brief ya letter Deutschland ke rasmi maqamat ko, abshiebeno ko rokwane ke liye bheje gaye. Es ke bad hume wishwas ho gaya ke aane wali generations humari moshkel se aagah hai, aur na seraf hume akela nahi chhodegi, balke onhmain porshon ke poorno par chalne ki bhi takat hai.

    Tabh se humari kayi vereino ne bhi jawano ko akathha kar ke apni vereino ke osool ke tahet, onhki commitian banayi. umare Köln, Essen, Frankfurt, Holand aur Hamburg ke jawanon ne jo  karib ek saal se Dewali aur Vesakhi ke melon aur dharmik aur cultural programmon ka aayojan kya hai, khel-kood aur dance groups banaye hai aur es ke elawa, Bozorgon aur bachon ke liye Hindi aur Deutsch courses shoroo kiye hai, in activities ko dekh kar hume yeh lagta hai ke, humare jawan apne dharam aur cultur ko pidyon aage le jane ki taqat rakhte hai. Par es ke liye jawano ko mel kar aur akathha kam karne ki zaroorat hai.

    Jaise sabh vereinen ZR ke tahet apne moshtareka problems ko soljhati hai, waise hi ZR chahe ga ke sabh vereino ke jawanon ki commityan mel kar ek doosre ke sahyog se kam karen. Esi wechar dhara ke tahet, 04. 11.  2006 main Köln Hari Om mandir main, ZR ne mokhtalef Afghan Hindu Sikh vereino ke jawano ke ek jalse ka aayojan kiya, jes main  karib 60 jawan ladke ladkiyon ne hesa liya. ZR ne on ko onhki samajhik ya social responsibility ya faraz se aagah karte howe, onhe ral-mel kar apne samajhik farzon ko nebhane ki zaroorat ka mashwara diya.

           Manglo sath apne qaum ke jawanon ka

                                                       Metado faisela ab naye aur poranon ka

           Aayi aawaz  ekta  ki, bharosa  kar   lo

                                                       Enhki zabanon ka, aur apne kanon ka

    Ral-mel kar rehne ka ek faida ye bhi hai ke, humare jawan ladke, ladkiyan ek doosre se melte hai aur aise main onki ek doosre ke sath pehchan hone se relation bante hai. Hume fakar aur gaurav hai ke humare samajh main, zat-pat, zaban, dharam, aur rehayeshi mat-bedh nahi hai, aur sach poochho to kyon na aise relations mazboot hon aur kyon na  ye relations family bandhan main tabdil hon?

    Family bandhan tabhi mazboot hote hai jabh ladki ladka serf dekhne aur bozorgon ke kehne par nahi, balke, achhi tarha parakh kar relation kayem karen. Parakhne ke liye nawjawano ka aapsi mel-jol bahut zaroori hota hai. Dono ek doosre ki khasyat, aadat aur tehzeeb ko parakh kar shadi ke bandhan main bandhe jayen to wo reshte kafi mazboot hota hai.

    Jabh hum nawjawan kehte hai, in ka humare samajh ke jawano se ek ahm difference ya tafawat ye hai ke, humare jawanon ko Afghanistan ke gozashta halat ki jankari hai. Kochh jwano ne to military service ya Askari bhi ki hoyi hai. In jwanon se baeshak majbooran padne ka selsella chhot gaya ho, leken, jo zendagi ka tajrobah inhe hai, wo ek university ki padayi se kam nahi. In jwanon ne apne bachpan aur nawjawani main har roz, molk ki begadti howi halat aur moshkelon se kochh seekha hai. Tajrobe se seekhna khod ek mokamal diwane-elm hai. Enh jawano ke samne kabhi bhi koyi apni padayi ya academic degri par naz kare aur on ko nicha dekhaye to bahot na insafi hogi. Kyon-ke, Afghanistan ka gozashta mahaul, khod ek political, social aur economical academy ki ek bharpoor laboratory ka center tha, jes par abhi bhi daneshmand ketaben lekhte hain. aur jaise aap sabh jante hai, serf elm se nahi balke, tajrobe se insan mokamal hota hai aur master kehlata hai.

    Humare nawjawano ko hum apne gozashta kal ke bare main batayain, to onhe delchasp nahi lagta. Nawjawan jo kochh jante hai, wo serf Europa ki society, TV aur internet se sikhen hai. Jabh-ke humare bache to ek qadam aur bhi es silsele main peechhe hai. Esi liye humare samajh main ek generation gap ya fasela paida ho gaya hai, jes ko door karna chahiye. Es fasele ko humare jawan apne tajrobe se achhi tarhan meta sakte hai.

     

    Esi liye hum kehte hai ke, hum tabhi taraqi ki rah par chal saken ge jabh humare jawan, humare sath honge.

     

    Dipl. –Ing. Gianchand Kapoor

     

     

     

     

     

     

     

     

    • 3. Einblick in Traditionen
  • Jede Gemeinschaft, jeder Mensch auf der Welt hat gewisse Traditionen, Sitten, Riten und Zeremonien. In vielen europäischen Gemeinden wurden die alten Traditionen geändert oder verbessert und den heutigen Zeiten angepasst.
  • Liebe Freunde,

    Ich begrüße Euch recht herzlich und lade Euch zu einer Reise ein, um die verschiedenen Traditionen aus unterschiedlichen Ländern näher kennen zu lernen.

    Beispielsweise ist die Beschneidung im Islam bei einem Jungen Vorschrift. Dies wird als großes Fest zelebriert. Vor 1000 Jahren wurde auch bei Mädchen die Beschneidung durchgeführt Dabei wurden 1/3 der Klitoris entfernt, um die sexuelle Aktivität der Mädchen zu reduzieren. Heute werden in der Regel keine Beschneidungen bei Mädchen mehr verrichtet, da dies in der Vergangenheit oft zu erheblichen Komplikationen führte. Jedoch gibt es heute noch arabische Länder, in denen vereinzelt noch die Beschneidung von Mädchen durchgeführt wird. Sie sehen dies als eine medizinische Notwendigkeit an.

    Vor 3000 Jahren ist die Medizin aufgrund ihrer religiösen Hintergründe weiter gewachsen. In den afrikanischen Ländern wurde beispielsweise Weihrauch von Boswellia carteric Bäumen genutzt. Der Rauch wurde vor allem gegen Entzündungen, allergische oder onkologische Erkrankungen eingesetzt. In Indien wurde die gleiche Medizin benutzt. Sie ist als Tradition geblieben.

    Vor 2000 Jahren lebten die Menschen in Gruppen in der freien Natur und wanderten viel. Die Kranken haben damals als Schmerzmedikation z. B. Belladona geraucht. Belladona wird auch heutzutage noch oft in Indien und auf der ganzen Welt verwendet. Auch nach Deutschland wird die Pflanze exportiert und findet sich in einigen schmerzreduzierenden Medikamenten wie Buscopan der Firma Boehringer Ingelheim wieder.  Ebenso wurde Cannabis als Medizin gegen Depressionen benutzt um die Menschen ruhig zu stellen. Cannabis wurde vor 3000 Jahren in religiösen Tempeln verwendet. 1 mal im Jahr  malte man Mohn und vermischte ihn mit Milch und trank diesen während einer religiösen Zeremonie. Im laufe der Jahre wuchsen die Traditionen. In hinduistischen Tempeln wurde Weihrauch eingesetzt. Vor jeder Zeremonie wurde der Weihrauch angezündet um vor Insekten, wie Mücken, zu schützen. Da Weihrauch  nicht nur vor Insekten schützt, sondern auch eine beruhigende Wirkung auf Menschen hat, wird er noch heute in Hindutempeln benutzt. Sonst hat er keine medizinische Bedeutung. Für an Asthma erkrankte Menschen ist Weihrauch gesundheitlich gefährlich, da der Duft dieser Pflanze ihnen die Atmung erschwert. Einige Firmen in Japan, China, Indien oder Afrika haben versucht diesem Problem entgegen zu wirken und entwickelten Weihrauchdüfte, die mit verschiedenen Aromen, beispielsweise aus Blumenbestandteilen gemischt wurden.

    Liebe jugendliche Freunde ihr seid heute für unsere Gemeinden verantwortlich. Es geht nicht, dass ihr nur kritisiert, aber nicht den Mut besitzt für eure Meinung einzustehen und euren Willen durchzusetzen. Ich möchte euch dies an einem Beispiel näher erläutern. Vor 2000 Jahren wurde bei einer Hochzeit der zukünftige Ehemann am Körper, aber vor allem auf dem Kopfhaar, mit Joghurt eingerieben. Der Joghurt bewirkte, dass die Fettschicht auf dem Haar entfernt wurde. Auch gegen Schuppenflechten wurde er benutzt. Ihr schimpft über die Zeremonie, aber habt nicht den Mut euch dagegen zu wehren. Im Gegenteil, ihr lasst dies auf euren eigenen Hochzeiten über euch ergehen, anstatt ein ordentliches Shampoo zu benutzen, welches auch einen angenehmen Duft verbreitet. Ihr lasst das über Euch ergehen, Hauptsache ihr entgeht dem Gerede der Leute bzw. mit der Begründung „Es machen ja alle“. Das Einreiben mit Joghurt ist keine religiöse Tradition bei uns und könnte somit durch eure Hilfe abgeschafft werden. Das ist völliger Unsinn! Dadurch gewinnen wir ca. 2-3 Stunden Zeit.

    Ich habe auch noch ein weiteres Beispiel, an dem ich eine überflüssige Festlegung aufzeigen kann.

    Ich spiele auf das Baden in Weihwasser vor einer Hochzeit an. Vor 1000 Jahren gab es keine ausreichende Wasserversorgung. Es gab kaum Trinkwasser oder Badezimmer. Aus diesem Grunde zogen der Onkel der Braut (Mama) mit einigen Begleitpersonen mit Gesang zum nächsten Tempel oder Gurudwara um dort Wasser zu holen. Die Tempel oder Gurudwara verfügten damals bereits über Brunnen. Der Onkel war eine Vertrauensperson und hatte die Ehre das Wasser zum Waschen der Brautleute zu holen. Als Dank erhielt er meist einen Anzug oder Kleidung als Geschenk. Heutzutage gibt es überall ausreichend Wasser und gute Badezimmer. Jeder verfügt über eine Dusche oder Badwanne. Wir müssen nicht mehr zum Tempel, um uns Wasser zum Waschen zu besorgen. Jeder kümmert sich selbst um seine Sauberkeit. Leider habe ich in den letzten 20 Jahren hier in Deutschland gesehen, dass die Jungen z.B. in Garagen, auf Parkplätzen oder einfach auf ungünstigen Plätzen aufgrund der angeblichen Zeremonie gewaschen werden. Das Wasser kommt aus keinem Tempel, sondern aus der Küche oder der Wasserleitung der Garage oder ähnlichem. In europäischen Ländern ist dies in der heutigen Zeit eine Unverschämtheit. Außerdem finde ich, das es eine Wasserverschwendung ist, da die Brautleute sauber und gewaschen sind. Zur damaligen Zeit galt die Waschung aufgrund der fehlenden Hygiene ausschließlich der Reinigung. Heute ist dies völlig überflüssig. Euch, als die jugendliche Generation, bitte ich mitzudenken und überflüssige Festlegungen zu erkennen, abzuschaffen oder zu ändern. Es wird viel gesagt, aber leider viel zu wenig getan. Die von mir beschriebenen angeblichen Zeremonien haben keinerlei Bedeutung.

    Auch die Mädchen müssen sich wehren! Ihr seid doch schlau, gebildet und habt eine gute Schulausbildung genossen. Es geht nicht, dass ihr euch am Tag vor eurer Hochzeit von der zukünftigen Verwandtschaft eures Mannes, die Haare und das  Make up durcheinander bringen lasst, in dem sie euch ständig ins Gesicht fassen und über die Haare streichen. Schließlich verbringt ihr viel Zeit beim Friseur um euch frisieren und perfekt

    schminken zu lassen. Warum lasst ihr euch das gefallen, dass euch die anderen danach anfassen und euch alles durcheinander bringen? Der Friseurbesuch kostet sehr viel Geld und ich bin der Meinung, dass ihr an diesem besondern Tag die Schönste sein sollt. Wehrt euch! Die Alten sind mit dieser Tradition aufgewachsen und fest damit verbunden. Sie haben damals keine Zeitung gelesen, keine Nachrichten geschaut, geschweige denn die Schule besucht. Ihr könnt und müsst dies ändern, denn Ihr seid gebildet. In der heutigen Zeit ist diese „Tradition“ einfach nicht mehr zulässig und überflüssig.

    Wenn ich andere Kulturen betrachte, sehe ich, dass die jungen und alten Menschen Hand in Hand zusammenarbeiten und ihre Kulturen gemeinsam beherrschen, ergänzen und korrigieren. Unsere alte Generation hat uns zusammen gehalten und viel getan. Wenn sich nichts ändert wird die neue Generation auseinander gerissen und geht auseinander. Bitte haltet zusammen und lasst uns den Weg der Veränderung gemeinsam gehen. In den letzten 10 Jahren habe ich in unserer Kultur nur Verschlechterungen feststellen können. Es ist immer schwer, wenn verschiedene Generationen aufeinander treffen. Wir müssen uns ändern bzw. verändern und an einem Strang ziehen. Man darf das auch nicht falsch verstehen, man soll auch nicht alle Traditionen vergessen oder ignorieren. Viele Traditionen werden von Generation zu Generation weiter gegeben, aber manchmal muss man auch die Courage besitzen Traditionen zu ändern. Viele unserer Traditionen sind auch gut und lassen uns nicht vergessen von wo wir kommen, welches sehr wichtig für die nachkommenden Generationen ist. Aber wie schon erwähnt, muss man sich auch an die jetzige Zeit anpassen und mit gesundem Menschenverstand in der Lage sein, nicht einfach alles hinzunehmen. Schaffen können wir das nur gemeinsam. Wir müssen uns ändern und alles zum Guten wenden. Jeder muss seinen Beitrag leisten. Ihr helft euch selbst und den nachfolgenden Generationen damit. Unsere Zukunft liegt in euren Händen. Ihr müsst etwas tun, anstatt viel zu reden. Jeder muss mitdenken und selbst aktiv werden. Keiner darf dem anderen die Schuld geben, dass er nichts verändert hat. Jeder ist seines Glückes Schmied und für sein Schicksal eigener Herr. Die unnötigen Sitten müssen abgeschafft werden, damit wir ab 2008 gemeinsam zusammenarbeiten.

     

    Vielen dank für Eure Aufmerksamkeit

     

    Euer Dr. Piassa

     

    • 4. Wer ist verantwortlich?
  • In Zeiten des Krieges lebten wir in Gefahr. Zum Glück wanderten wir Hindus nach Europa, Kanada, USA und England aus und fanden da unsere 2. Heimat. Das Leben in der neuen Heimat hat unsere Lebenssituation stark verändert. Jungen und Mädchen hatten die Möglichkeit eine Schule zu besuchen und zu lernen. Die Frauen besuchten Sprachkurse und Männer fanden gute Jobs. Sie richteten sich schöne Wohnungen ein. Die Frauen konnten allein zum Einkaufen gehen, allein Reisen oder moderne europäische Kleidung tragen. Die neue Generation hat sich gut eingelebt. Sie schafften gute Abschlüsse in der Schule, viele bestanden sogar ihr Abitur, Sie besuchten anschließend gute Universitäten. Beispielsweise hat ein junger Hindu als Jahrgangsbester in Münster sein Abitur bestanden und dafür einen Studienplatz in Medizin erhalten.  Auch einige Mädchen haben sehr gute Abschlusszeugnisse erhalten. Sie studieren zum Beispiel in Bonn und Frankfurt Jura. Aber wo Glück ist, herrscht auch Unglück. Und somit gibt es auch negatives zu berichten. Nachfolgend beschreibe ich einige Situationen, die unverschämt sind und uns unter Druck gesetzt haben. Die junge Generation verliert nach und nach den Respekt vor unserer Kultur, wobei auch die Männer ebenso teilweise den Respekt gegenüber ihren Frauen verlieren. Woran liegt das?
  • Ich kenne zahlreiche Familien, in denen es schwierige, dramatische Situationen gibt, um diese Personen zu schützen und aufgrund der Schweigepflicht werde ich keine Namen nennen.

    2007 gab es beispielsweise zahlreichen Verlobungen. Doch leider ist es kein Einzelfall mehr, dass die Verbindungen zwischen den Paaren nach 6 Monaten bis 2 Jahren von einer Familienseite her ohne Angabe von Gründen beendet wird.  Die Frage ist, wie kann die junge Generation ihren zukünftigen Partner finden, der zu ihnen passt? Es ist kein Spaß, sie müssen zu einander passen, miteinander reden können, sich verstehen, da sie schließlich ihr ganzes Leben zusammen verbringen sollten. Sie sollten sich vor einer Verlobungszeremonie im Klaren darüber sein,  was dies  bedeutet. Es ist nicht richtig, dass nach einigen Monaten die Eltern, egal von welcher Seite, die Verlobung auflösen, nur weil die Kinder merken, dass sie einen fehler gemacht haben und sich  nicht sicher waren. Es kostet sehr viel Geld, Zeit und Nerven eine Verlobungs- Hochzeitzeremonie vorzubereiten. Den Jungen ist es meist egal, es zahlen ja die Eltern und nicht sie selbst.  Wenn Sie später selbst arbeiten und ein Gehalt verdienen werden sie schnell merken, dass es sehr kostspielig ist eine Zeremonie selbst allein zahlen zu müssen. Dann verstehen sie es hoffentlich. Ich habe oft erlebt, dass man Busfahrten nach Holland, Belgien, etc. organisieren muss um die Verwandtschaft und Gäste zu der jeweiligen Zeremonie oder Feier zu bringen. Dann wird das Paar mit Geschenken überhäuft und nach kurzer Zeit wird die Verlobung- Hochzeit abgebrochen. Das muss anders werden. Wer ist dafür verantwortlich? Natürlich leben wir in einem neuen Land umgeben von einer neuen Kultur. Es ist eine neue Lebenssituation für alle.  Doch wir müssen unsere Kinder unterstützen und ihnen lehren, wie man in der neuen Kultur leben kann ohne seine „Wurzeln“ außer Acht zu lassen. Es ist schön, dass Mädchen und Jungen gute Schulen besuchen können und eine gute Ausbildung genießen können. Doch sie müssen

    lernen Verantwortung zu übernehmen. Das Leben besteht nicht nur aus Spaß. Wer ist für die jetzige Situation verantwortlich, wie zum Beispiel die Situation in der neuen Heimat, viel Freiheiten, die gemischte Kultur oder Sexualität.

    Hochzeiten

    Bei uns im hinduistischen Glauben sagte man, dass die Eheschließung von Gott eingerichtet wurde. Aber heute sehen viele die Ehe als Spaß an. Ich habe es früher nie erlebt, dass sich Eheleute 2 Wochen nach dem Ja-Wort wieder trennen und sich scheiden lassen. Ich weiß von  Familien aus Hamburg und Frankfurt und Hamm, bei denen eine Trennung kurz nach der Hochzeit stattfand. Sagt mir wer ist dafür verantwortlich? Eine Hochzeit kostet im Schnitt  ca. 30000 Euro. Gott sei Dank haben die Eltern die Hochzeit bezahlt, ansonsten wären die jungen Leute heute hoch verschuldet.

    Im August gab es eine Hochzeit in Köln/Hürth geben. Das Mädchen ging ohne zu überlegen zu ihren Eltern und wollte ihn nicht mehr. Sie trennte sich ohne vorher mit ihrem Mann zu sprechen. Das junge Paar hat aber vorher standesamtlich geheiratet.

    Sie kennen alle die Gesetze. Wenn es Probleme gibt sollten sie sich vorher bei einem Rechtsanwalt beraten lassen. Wie leben nicht in Afghanistan, wo die Frauen diskriminiert werden dürfen und keinerlei Rechte haben. Hier in Deutschland haben alle Frauen Rechte.

    Die Paare sollten sich vorher zusammensetzen und über ihre gemeinsame Zukunft sprechen und sich Gedanken machen, wie sie sich ihre Zukunft vorstellen. Zusammen kann man viel erreichen und verändern. In der heutigen modernen Zeit haben es die jungen Leute verlernt richtig miteinander zu kommunizieren. Sie schicken sich SMS hin und her, anstatt sich in Ruhe hinzusetzen und unter 4 Augen miteinander zu sprechen. Das Schreiben von SMS löst keine Probleme.

    In Hamburg hat sich erstmals eine Frau mit kleinem Kind in einem Frauenhaus gemeldet und ihr gutes familiäres Verhältnis zerstört. Sie hat ihren Mann verlassen und hat eine Beziehung mit einem neuen jungen Mann begonnen. Die Familie hat im Hindutempel keinerlei Aussagen über diesen Vorfall gemacht. Die Tempelverwaltung versuchte zu Helfen und die Situation zu klären und in Ordnung zu bringen. Die Familie wollte nicht darüber sprechen, sie sagte lediglich, dass es ihre Privatangelegenheit wäre. Wie kann das sein, dass die Männer über alles die Gewalt haben wollen? Warum wollen Männer über Frauen herrschen in Sache Geld und Sexualität? Man kann die Lebenssituationen mit früher nicht mehr vergleichen. Wer ist verantwortlich? Wie kann man das zukünftig besser machen?

    Jeder kann frei entscheiden, sollte sich lediglich vorher reiflich überlegen was die Entscheidung für Konsequenzen haben kann. Wenn sich nichts ändert, wird es in Zukunft der Fall sein, dass viele in

    ärmlichen Verhältnissen leben müssen, nur weil falsche Entscheidungen bezüglich Verlobung oder Hochzeit getroffen wurden. Warum bezahlen die jungen Leute diese Zeremonien nicht selbst oder falls es zu einer Trennung kommt, müssen sie die Kosten der Zeremonie an ihre Eltern zurückerstatten. Es ist bei uns Sitte, dass  oft Goldketten mit einem Wert von bis zu 400 Euro verschenkt werden. Und wofür? Dafür dass die Paare sich nach einiger Zeit wieder trennen? Ich finde das ziemlich unverschämt. Falls man die jungen Leute fragt, werden sie sicherlich sagen, dass sie ihre Eltern doch nicht gebeten hätten soviel Geld für die Zeremonie auszugeben.  Das ist nicht richtig. Ihr jungen Leute seid selbst verantwortlich und dazu solltet ihr stehen! Warum sollen eure Eltern soviel Geld ausgeben. Ein Hochzeitskleid kosten eine menge Geld, dabei wird es nur einmal getragen. Leider weiß man heute wie es nach einer Hochzeit weiter geht, wie lang eine Ehe halten mag. Wir müssen alle an einer guten Beziehung/Ehe arbeiten. Es ist ein Geben und ein Nehmen. Jeder von uns muss bereit sein Kompromisse einzugehen, damit man eine gute Ehe führen kann.

    Wenn jemand heiraten möchte, könnte man meiner Meinung nach, sich auch nur standesamtlich trauen lassen. Dies kostet lediglich ein Bruchteil von dem was eine Trauung mit 400 Menschen kosten würde. Da könnte man beispielsweise mit den 10 wichtigsten Personen auf dem Standesamt heiraten. Falls es doch dann zu einer Trennung kommen sollte, wäre nicht so viel Geld verloren.  Dies wäre eine psychisch schwierige Situation für die Eltern. Es kommt oft vor, dass nach einer Trennung aufgrund der entstanden hohen Kosten die Eltern an Depressionen erkranken. Bitte versucht das zu vermeiden und überlegt genau bevor ihr handelt. Schließlich sollt ihr aus Liebe heiraten und nicht für die Feier oder die Geschenke.

    2007 war diesbezüglich ein trauriges Jahr. Es wurde durch unglückliche und traurige Situationen verschwendet. Ihr müsst euch zukünftig mehr Gedanken darüber machen, was eure Entscheidungen für Folgen haben können. Ich wünsche mir einen respektvollen und toleranten Umgang miteinander. Ihr müsst versuchen die Meinungsverschiedenheiten auszuräumen und beginnen euren eigenen Weg zu finden und glücklich Leben.

    Dr. Sandesh Piassa

     

     

     

     

     

     

    • 5. Bildung kann man nicht nur erlangen, sondern auch schenken!
  •  "Früher war alles anders", diese Aussage wird man in der Regel fast immer zustimmen, weil sich alles mit der Zeit verändert. Aus dem Grund ist es auch notwendig, dass man auch sich mit der Zeit ändert, und auch mit Veränderungen in der Zukunft rechnen muss.
  • So wurde zwar auch in Afghanistan sehr oft für die Zukunft geplant, vor allem wenn es um die Gründung einer Familie und deren Wohlergehen ging. Doch leider wurde die Bildung vernachlässigt, denn in Afghanistan bzw. "früher" war es anders! Früher war es nicht notwendig mit einer guten Bildung einen hohen Lebensstandard zu erreichen, doch umso mehr ist es heutzutage wichtiger geworden eine möglichst gute Bildung  anzustreben bzw. zu absolvieren.

    Viele haben diese Veränderungen schon am eigenem Leib erleben müssen: Wo es früher noch möglich war mit einem Hauptschulabschluss eine gute Ausbildung zu bekommen, so ist es heute sehr schwierig eine mittelmäßige Ausbildung mit einem Realabschluss bzw. mittleren Reife zu bekommen. Und der Trend geht weiter Richtung mehr Bildung und mehr Berufserfahrung.

    Und dies ist auch einer der Gründe, warum es heutzutage viele Arbeitslose, vor allem auch in unserer Gemeinschaft, gibt. Denn an diese Veränderung hatte vor einigen Jahren niemand gedacht gehabt, und die meisten haben sich mit einem Hauptschulabschluss oder einer mittleren Reife zu frieden gegeben und diese Einstellung beibehalten.

    Ein weiterer Punkt ist unsere Mentalität.

    Oft wird das Streben nach höherer Bildung gar nicht in Erwägung gezogen und wird damit begründet, dass man bereits mit dem Bildungstand z.B. der "mittleren Reife" bereits Berufe ausüben kann, in der man "gut" verdient um sich ein Mindeststandard an Lebensqualität zu sichern; und eine Ausbildung, das Abitur oder gar das Studium von vorneherein abgehackt wird. Doch wie will man durch diese Einstellung seine eigene oder die Zukunft seiner Familie sichern bzw. ihnen einen besseren Lebensstandard bieten? Vielleicht möchte man später einmal ein Haus erwerben, in den Urlaub fliegen, ein komfortables Auto fahren, einmal in der Woche ausgehen etc.

    Man kann zwar mit Geld sich kein glückliches Leben kaufen, doch man kann mit Geld sich und seiner Familie schöne Momente schenken.

    Viele werden vermutlich die Möglichkeiten des Studiums, des Abiturs oder sogar die einer Ausbildung gar nicht betrachtet haben, da sie schon Pläne über eine Selbstständigkeit geschmiedet haben - der man aber auch mit Abitur oder einer Ausbildung nachgehen kann.

    Was man bei einer Selbstständigkeit im ersten Augenblick nicht wahrnimmt, welche Folgen es im falle eines Scheiterns nach sich haben könnte. Nicht nur dass man finanzielle Verluste eingefangen würde, sondern auch die Chance wieder in der Berufswelt einzusteigen würden sich erheblich verschlechtern.

    Ich denke dass es den weiblichen Personen besonders in unserer zum Teil konservativen Gesellschaft viel härter trifft. Ihnen wird schon von vorneherein die Möglichkeit überhaupt über eine gute Bildung entscheiden zu können entnommen. Ihnen wird bereits vom Kindesalter die Aufgaben einer Hausfrau gelehrt und die Bildung stark vernachlässigt. Und selbst bei weniger konservativen Familien wird vielleicht der Tochter die Möglichkeit angeboten eine gute Bildung zu erlangen, doch oft wird dies in der Praxis nicht umgesetzt, da man sie im relativ jungem alter verlobt bzw. verheiraten lässt.

     Somit wird nicht nur den jungen Menschen die Chance auf eine bessere berufliche Möglichkeit entnommen, sondern auch die Möglichkeit sich Perspektiven zu schaffen, um auch ihr eigenes Leben besser in den Griff zu bekommen. Um etwas über die Zukunft ihrer Nachkommen, oder um die der Gesellschaft bzw. der Menschheit im Allgemeinen, tun zu können wird von vorneherein erst gar nicht betrachtet.

    Selbst wenn man nur Gott näher kommen möchte, so ist dies möglich, indem wir versuchen unsere und andere Religionen zu verstehen, unsere Kultur zu begreifen. Denn wie oft wissen wir tatsächlich was wir singen, oder warum wir welche Sitten ausüben? Warum sollen wir auch nicht wissen sollen, warum wir etwas tun. Wer kann tatsächlich sagen, was der Kerngedanke des Hinduismus ist, sind es die vielen Gottheiten? Ist es das Prinzip der Wiedergeburt? Ich denke jeder könnte etwas darüber aussagen, doch alle Aussagen würden unterschiedlich lauten.

    Wie kann man etwas Glauben, wenn man seinen Glauben nicht begreifen kann?! Um Gott näher zu kommen, seinen Glauben stärken zu können, ist Bildung bzw. Wissen der wichtigste Schritt bzw. der Schlüssel.

     Es gibt zwar auch Menschen, die mit einem geringeren Bildungsgrad mehr Erfahrung, mehr Wissen und höher Qualifizierter sind als manche Hochschulabsolventen, doch leider beachtet die Welt solche Personen recht wenig.

    Man beurteilt Menschen nicht unbedingt anhand ihrer Fähigkeiten sondern Ihrer Leistungen. Und Leistungen werden im Grunde durch Titeln, Zeugnisse und Bescheinigungen festgehalten und akzeptiert.

     Man benötigt die Bildung nicht nur um sich finanziell sichern zu können, und auch nicht nur um sein Wissen erweitern und sich selbst beweisen zu können. Sondern man kann durch Bildung auch sein bzw. das Leben anderer Menschen verändern. Und letztendlich auch die Welt.

    Wir beschweren uns jedes Mal, dass die Welt ungerecht sei, der Spalt zwischen der ersten und der dritten Welt immer größer werde, das Leben der Menschen in der dritten Welt gar nicht beachtet wird und über die Zukunft der Welt oft zu leichtsinnig entschieden wird.

    Doch auch hier können wir etwas tun, Voraussetzung ist natürlich, dass man das Leben eines Kindes in der dritten Welt gleichwertig mit dem eines Kindes z.B. hier in Deutschland wahrnimmt. So spenden Einige regelmäßig, Andere haben ein Patenkind in der dritten Welt, und Andere wiederum versuchen sich politisch zu engagieren.

    Letztendlich sind das aber kleine Taten, die zwar Folgen nach sich haben und den ein oder anderen Menschen zugute kommt. Es ändert aber nicht erheblich an das gesamte Weltgeschehen. Selbst wenn wir an Demonstrationen teilnehmen und uns für etwas einsetzen, werden wir kaum beachtet, der Grund ist der, dass wir nicht besonders anerkannt werden. Würde sich ein erfolgreicher Industrieller für etwas einsetzen, würde er tatsächlich etwas beeinflussen können, und man würde ihm nicht nur zuhören sondern wohlmöglich auch unterstützen. Ich denke das aktuelle Geschehen "Klimawandel" ist ein gutes Beispiel hierfür. Seit Jahrzehnten berichten dutzende Wissenschaftler, Klimaforscher u.ä. über die verheerende Klimaveränderung, doch Ihnen wurde kaum Beachtung geschenkt. Doch als ein relativ erfolgreicher Politiker einige Berichte veröffentlichte, wachte plötzlich die ganze Welt auf, und das hat tatsächlich Veränderung an das Weltgeschehen hervorgerufen. Der Vergleich ist zwar auf einer anderen Dimension, aber man kann erkennen wozu man in der Lage ist, wenn man etwas wirklich will.

    Man kann als Wissenschaftler etwas für die Menschen entdecken, erforschen oder erfinden; als Industrieller kann man vielleicht in der dritten Welt investieren, eine Fabrik errichten, oder sogar eine Schule bauen lassen oder finanzieren, als Politiker kann man sich für Veränderungen einsetzen, als Journalist kann man den Menschen auf etwas aufmerksam machen, und die Probleme und vielleicht sogar Lösungen besser darstellen. Man könnte die Liste fortsetzen, doch dies würde den Rahmen dieser Broschüre sprengen, aber ich denke jeder weiß was ER tun kann.

     Und die o.g. Punkte sind nur ein Bruchteil dessen, was man noch für sich und für andere tun kann.

     Ob man sich finanziell sichern, seine Zukunft planen, oder einfach nur das das Leben genießen möchte, oder man aber etwas in der Gesellschaft verändern möchte, etwas in der Welt erreichen will, oder sich Gott näher kommen möchte - Wissen, ist letztendlich der Schlüssel.

     

    Wishal Mehra

    • 6. Die Bedeutung der Hochzeit in dem Leben eines Hindus
  • Die Hochzeit ist das festlichste Ereignis im Leben eines Hindu, prunkvoll zelebriert, mit vielen Gästen in besten Gewändern und mit kostbarsten Schmuck. Jedoch liegt bei genau diesem Ereignis der Schwachpunkt unserer Gesellschaft. Eine afghanhinduistische Hochzeit ist kostspielig und überlastet in den meisten Fällen, aufgrund der hohen und ungerechten Mitgabe, die Brautfamilien.
  • Bei einer traditionellen Ehe entsteht nicht nur ein Bündnis zwischen Mann und Frau, um eine Familie zu gründen, es kommen auch die Familien beider Personen zusammen, deren Reinheit Pavitrta und Ansehen Izat zu bewahren versucht wird. Bei diesem reinen Bund werden aus Fremden Verwandte, die sich gegenseitige Solidarität und Hilfsbereitschaft versprechen. Bei der Eheschließung geht es um die Verteilung von Gütern, Arbeitsrechten und –pflichten sowie um die Privilegien. Des Weiteren sind die Domestizierung (Verhäuslichung), Legalisierung von Sexualität und die Erzeugung von Nachwuchs keine unbedeutende Voraussetzungen einer erfolgreichen Ehe.

    Zwar ist die Liebe, in der Afghanhindugesellschaft, nicht das vorherrschende Motiv für das Eingehen der Ehe, hat aber innerhalb den letzten drei Generationen radikal an Relevanz zugenommen. Es werden immer mehr Liebesehen als arrangierte Ehen geschlossen, wobei an dieser Stelle anzumerken ist, dass die Rechtstexte im Hinduismus kaum von der Selbstwahl berichten. In den Rechtstexten ist überwiegend die Rede vom Svayam- vara (der Brautvater lud von ihm auserwählte Männer ein, um der Tochter die Wahl zwischen diesen Männern zu überlassen). Es existieren acht verschiedene Formen der Heirat: Brahma, Daiva, Arsa, Prajapatya, Asura, Gandharva, Raksasa und Paisaca. Die zwei am häufigsten prakzitierten Formen der Heirat in der Afghanhindugesellschaft sind Prajapatya und Gandharva. Bei der Heiratsform Prajapatya wird die Tochter als Gabe an einen würdigem Mann von guten Charakter gegeben und bei Gandharva geht es um die Liebesehe (früher ohne der elterliche Zustimmung), die aus Liebe und Leidenschaft zueinander geschloßen wird. Das heiraten in dem Gurudwara gehört ebenso zu den wichtigsten und meißt prakzitierten Heiratsformen unserer Gesellschaft. Bei dieser Heiratsform umkreist das Brautpaar den Guru Granth Sahib anstatt des Feuers.

    Die Ehe war bislang immer unauflösbar, aber mit der Modernisierung unserer Gesellschaft nimmt die Quote der Scheidungen stetig zu. Vor zehn Jahren wäre die Scheidung für eine Frau wegen ihrer Abhängigkeit von ihrem Mann, unvorstellbar. Heute aber, wird oft bei kleineren Konflikten die Scheidung in Erwägung gezogen. Die Eheleute zeigen in der Beziehung immer weniger Kompromisbereitschaft und sind in den häufigsten Fällen von der neuen Situation überfordert. Die vermeintlichen Ursachen dieses Verhaltens könnten bei folgenden Gründen liegen: eine frühzeitige Verheiratung   ( in den einen oder anderen Fällen ausgehend von den Eltern), großer Altersunterschied zwischen den Eheleuten, größere Bildungsunterschiede, keine Privatsspäre ( die Eltern beider mischen sich ständig in die Beziehung ein). Jede gescheiterte Ehe erleidet an einem Konflikt oder zerfällt wegen einem Mißverständnis. Für uns ist weniger wichtig zu wissen, wieso in der gegenwärtigen Zeit immer mehr Eheleute außeinander gehen,

     

    sonder viel mehr wichtig ist, dass wir uns Gedanken über dieser sensiblen Problematik machen. Denn auch heute wird eine Frau, die von ihrem Mann verlassen wurde mißachtet. Hinter ihr wird viel geredet und das Ansehen Izat von ihren Eltern wird geschändigt.

    Die Welt hat sich modernisiert, wir haben uns modernisiert, die Frauen haben sich modernisiert, aber was immer noch beim Alten geblieben ist, ist unsere Einstellung. Auch heute will, egal wie erfolgreich sie wird, eine hinduistische Frau eine Familie gründen. Eine gute Frau, Schwiegertochter und Mutter sein, aber vielleicht fühlt sie sich mit ihrem Berufsleben und ihren Privatleben überfordert. Nur wie es so schön heißt, die eine Hand wäscht die andere. An dem Scheitern der Ehe kann nicht nur alleine die Frau schuld sein. Vielleicht sollten die Männer auch mehr Kompromisbereitschaft zeigen. Die Frau bei ihren Wünschen und Zielen unterstützen und ihr mehr Freiraum geben. Eine Frau will von einem Mann das gleiche wie ein Mann von einer Frau: Respekt!

    Der Ablauf einer hinduistischen Hochzeit:

    Die Verlobung

    • Der Brautvater gibt ein formales Heiratsversprechen.
    • Die Verlobungsringe werden ausgetauscht.
    • Austausch von Geschenken ( z.B. Kleider, Geld, Gold und Früchten)

    Die Hochzeit

    • Die Horoskope werden verglichen.
  •     - Bestimmung der auspiziösen Zeiten für die Hochzeitsrituale
    • Das Ritual der Händeverziehrung Mehndi.
    • Ganesaverehrung Ganapatipujana
    • Das Festessen: In beiden Häusernwerden die Verwandten verköstigt.
    • Das Ritual der Gaben Sagan.
    • Präparieren des Hochzeitsortes mandapa
    • Schichtung einer Feuerstelle vedi unter dem mandapa

    Rohni Kakkar

     

    • 7. Humare Tewhar
  • Sal men aesa shaied hi kohi den hoga jo Hendu-o ka teohar, porb ya kohi warat na ho. Ye teohar , hmare rehn sehn ke tariqae, hmara khana pina, hmari poshak aor gehne sabh hmare log weshwas, hmari niyat,  niym wa qaiedae, hmare weohar , hmari soch wechar aor riti rwaj ke momasel hain.
  • En tewharon ko mnane ke mouqe par log aapas men melten hain, ek ddosre ki halat se waqef hote hain, apni senskreti , kulcher , etehad ko mzboot bnate hain, dosti ke ehsasat ko brate hain , aapsi doshmani ko door karte hain, aek doosre ke sokh dokh men shamel hone ke wade karte hain. Aor aese men apne molk aur smaj ki gozashta senskreti ki ezat barqarar rakhte hain.

    Hm sabhi Hendu weshwas rkhte hain ke tewharon ko mnane se hmara dharam aek piri se doosri piri tak pounchta hai.

    Jab ensan rozana zendgi ki dhaor bhag se thak jata hai to  es thkan se nekalne ke liye aek tabdili ki zroorat parti hai. Tewharon ko mnane se  ek zehni skoon aor mosbat tabdili aajati hai.

    Hmare sabhi tewharon ki ek kalchral ehmiat hai aor enh men gehra rohani aor falsafical matlab chhopa hoowa hai

    Afghanistan men, Hendu jo ehm tewharon mnaya karte thae, onh ko tin heson me banta ja sakta hai.

    • Dharmik tewhar: jaese , Diwali ya Dipawali, Shew ratri aor Raksha Bandhan, jenh ke dawran pooja, path aur prathna ka aayojen hota tha, aor aapsi relation ko mazboot rakha jata tha..
    • Tarikhi tewhar: jaise Ram Nawmi, Sh. Ramchander ji ka janam, Janam Ashtmi, Sh Kreshan ji ka janam, vejaya dashmi, Bodhjayanti, Guru Nanak jayenti. En tewharon ke dawran hum apne mahaporshon ki zendagi ke karnamon ko yad karke apni zendgi ka rasta roshan karte hain.
    • Mosomi tewhar: jese, Vaisakhi, Makar sankranti, Basant Panchhmi,Sharad pornima aor Holi. Jese ke hum jante hain, humare dharam ka natur ke sath bahot nazdiki rabeta hai. Enh tewharon ke dawran hum khas kar ke bahar aor barsath ke mosom ko jes  ka rabeta kheti bari se hai, khoshi se esteqbal karte hain.
  • Afghanistan  rehne wale Hindu , Naw roz , jo 21 March ko Farsi kalender ke hasab se sal ka pehla den mana jata hai, aor waqiyat men bhi Prethwi ki gardesh ke hesab se ye den sal ka pehla den hai, bahot shouq se manate thae. Aese hi hmare Kabul rehne wale log,  sal ke do bar Nawratrion men mokamal hafta, Shri Aasamii mander men mele aor mata ke jagren ka aayojan karte thae.
  •  

     

    Afsos se kehna parta hai ke uper kahe gaye tewhar Afghanistan men, jetne pyar aur shouq  ke sath zaroori thae, Islam ki tasirat, aur qanoon ki pabndi ke tehet nahi manaye ja sakte thae. Pher bhi humare porshon ne jes had tak momken ho sakta tha, enh tewharon ko manaye aor ye senskriti apne bachhon tak pounchate rahe..

     

     Aaj, jabh hum gharbi molkon men rehayesh kar rahen hai , hume lagta tha ke humari sabhita aur sanskriti humare hathon se ja rahi hai, pher bhi hume naz hai ke humare bozorgon ne, bhayon ne aur jawanon ne apni society ko akattha aur monsajam rakh kar aesa eqdam kiya hai, ke hume weshwas hae ke hum apni sanskriti apne bachon ko dae saken gae. Ekta ka broschure es koshesh ka zenda mesal hai, jes ke zerye hum aayenda men apne tewharon , aur sanskreti ki felosofi apne bachon tak pouncha saken gen.

                                                                                                                

    Ashok Lund

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

    • 8. Glück – Pech – Schicksal
  •                                                   Ich strecke die Hand aus, um dich zu fangen
  • Gehe einfach nach meinem verlangen

    Möchte behalten es für immer                   Hier bei mir in meinem Zimmer

    Glück , Pech und Schicksal

    Hat das einen Sinn , oder ist das der Satz im Kausal !?

     

    Ihr begleitet mich mein Leben lang

    Glück ist schön zu bekommen                        Pech ist nicht gerade verlangt

    Glück , Pech und Schicksal

    Hat das einen Sinn , oder ist das der Satz im Kausal !?

     

    Ich strecke die Hand aus , um dich zu fangen

    Gehe einfach nach meinem verlangen

    Glück , wo bist du heute geblieben ?   Dabei wollte ich mir dir siegen

    Weit weg von allem Können fliegen    Glück , wo bist du heute geblieben ?

    Doch dann kam Pech lächelnd vorbei

    Nahm mich mit als ob nichts gewesen sei

    Glück, Pech und Schicksal

    Hat das einen Sinn , oder ist das der Satz im Kausal !?

     

     

    Heute bin ich ein anderer Mensch

    Die Schuld liegt allein an meinem Pech

    Sehe manch` andere und sage „Sie haben Glück“

    Ich war doch auch so , wenn man denkt zurück

    Heute bin ich das , was in meinem Schicksal stand

    Das Schicksal, es steht von vorher fest auf der Gottes-Wand

    Nichts ist in unseren Händen

    Unser Schicksal bringt uns durch allen Wänden

    Das , was wir tun , das , was wir machen

    Ist bestimmt von ganz anderen Sachen

    Nun steht es fest und ist ganz Klar

    Jetzt fragt man sich, ob das ist wirklich wahr

    ………………………weil…………………………..

     

    Glück, Pech und Schicksal

    Hat das einen Sinn , oder ist das der Satz im Kausal !?

     

    Sona Arora

     

     

     

     

    • 9. Der parlememtarische Abend in Berlin
  • Vortrag von Dr. Chelaram Merzadah über die Lage der Hindus und Sikh in Afghanistan im parlementarischen Abend in Berlin
  • Meine Damen und Herren und liebe Gäste,

    jedoch ist in der deutschen Öffentlichkeit wenig bekannt, dass es in Afghanistan eine religiöse Minderheit der Hindus und Sikh gibt, welche seit Jahrhunderten von islamischer Bevölkerung diskriminiert und verfolgt worden ist.

    Obwohl es in den Regionen des heutigen Afghanistan schon viele Jahrhunderte länger Hindus gibt als Moslem („ HINDUKUSCH= Berge der Hindus“!), und obwohl die Hindus als ethnische Gruppe im Hindukusch die einzigen waren, die sich nicht von Islam haben bekehren lassen, sondern ihre ursprüngliche Religion behielten, sollen sie jetzt offenbar endgültig aus Afghanistan verbannt und verjagt werden.

    Der Höhepunkt der Vertreibung der Hindus und Sikh aus Afghanistan fand in der Herrschaft der Taliban statt, die Öffentlichkeit nahm wenig davon Notiz. 

    Jetzt sind nicht nur die Taliban wieder im Vormarsch, sondern unabhängig von diesen auch ganz generell gesprochen, die Islamisten und rein islamisch geprägte Personen in der Exekutive, der Judikative und natürlich auch im Parlament.

    Die Hindus und Sikh werden von Mehrheitsbevölkerung  nicht als Landsleute (Afghanen) angesehen, sondern als störender Fremdkörper, den es zu beseitigen gilt. Sie sind in ihren Rechten( politische, soziale, religiöse ) eingeschränkt.

    In letzten 10-15 Jahren haben die Hindus und Sikhs ihre Existenz in Afghanistan verloren, sie flüchteten ins Ausland unter anderem nach Europa. Die afghanische Hindus und Sikh sind auch nicht Inder, auch die indische Gesellschaft und Regierung erkennt sie nicht als Landsleute (Inder)  an.

    Zugespitzt formuliert: in Indien gelten sie als Afghanen, in Afghanistan als Inder.

    Die afghanische Hindus und Sikh sind also eine wirklich heimatlose ethnische Gruppe, welche von Weltöffentlichkeit Unterstützung erwartet. Sie fordern eine Heimat, wo sie in Frieden leben und ihre Religion ausüben können. Da die Hindus und Sikh in Afghanistan auch einer expliziert kulturelle Diskriminierung ausgesetzt, die eindeutig zum Ziel hat sie als religiöse und kulturelle Minderheit innerhalb kürzester Zeit auszulöschen.

     

    Vor allem in der Religionsausübung werden die Hindus und Sikh in Afghanistan massiv behindert.

    Gerade bei jungen Mädchen ist die Praxis der Zwangsbekehrung verbreitet... Diese Vorgehensweise ist kein Auswuchs, sondern sie wird systematisch angewendet.

    Mit der Vertreibung der Taliban und dem Einsetzen der Karsai-Regierung hat sich die Lage der Hindus und Sikh nicht entscheidend geändert.  Vor drei Wochen wurden Hindus und Sikh von Muslimen bei der Verbrennung ihren Toten gehindert, die Verbrennungsstätte darf von Hindus nicht gebraucht werden. Die Polizei und die Regierungsapparat konnte nichts dagegen unternehmen.

    Aus dem oben Gesagten geht hervor, dass in der Tat religiös motivierte Verfolgung von Hindus und Sikh im heutigen Afghanistan asylrelevante Intensität erreicht.

    Hindus und Sikh sind in ihrer Religionsausübung und kulturellen Identität in einem derartigen Ausmaß eingeschränkt, dass ihre Existenz als eigenständige Minderheit akut bedroht ist. Insbesondere muss der häufig getroffenen Einschätzung des Bundesamts widersprochen werden, die Regierung Karsai sei in der Lage oder bereit Schutz von nichtstaatlicher Verfolgung zu gewährleisten.

    An verschiedenen Punkten – keine Zurückerstattung enteigneten Besitzes, Verbot religiöser Zeremonien, Verweigerung der Unterstützung der Gemeinden in ihren Bildungsbestrebungen, Zwangsbekehrungen mit Rückendeckung der staatlichen Justiz usw.- wurde nachgewiesen, dass die Regierung Karsai die Hindus und Sikh- Minderheit nicht nur nicht schützt, sondern sich aktiv an der Verfolgung beteiligt. Insofern kann man für die Hindus- und Sikh- Minderheit tatsächlich von einer nichtstaatlichen wie einer staatlichen oder zumindest doch staatlich sanktionierten Verfolgung sprechen.

    Es ist die Realität, dass die afghanische Hindus und Sikh eine echte heimatlose ethnische Gruppe sind, die von der deutschen Politik und Öffentlichkeit Unterstützung fordert.

    Der Zentralrat der afghanischen Hindus und Sikh in Deutschland fordert daher einen sofortigen Abschiebestopp für afghanische Hindus und Sikh und ein Integrationsprogramm für afghanische Hindus und Sikh in Afghanistan unter dem Schutz der Weltgemeinschaft.

    Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit.

     

    Dr. Chellaram Merzadah

     

    • 10. Die Frau in der hinduistischen Gesellscahft
  • Indien ist der siebentgrößte Flächenstaat der Welt und nach China das bevölkerungsreichste Land der Erde mit rund eine Milliarde EinwohnerInnen. Die Analphabetisierungsquote in Indien liegt zwischen 10% bis 61%, wobei die der Frauen durchschnittlich 20% höher ist, als bei den Männern.

    Woran liegt es, dass die Hindugesellschaft mehr ungebildete Frauen als Männer hat?

    Wieso werden die Männer in der Hindugesellschaft gefördert und die Frauen unterdrückt und ihren Rechten vorenthalten?

    Diese sind Fragen, die sich jede in dem europäischen und amerikanischen Land lebende Frau stellt und eine Antwort gezielt auf diese Fragen zu geben, ist nicht so einfach, wie es auf dem ersten Blick scheinen mag.

    Der Hinduismus ist eine von den wenigen, vielleicht auch die einzige Religion, die den Frauen als Mutter, Schwester und Tochter höchste Achtung schenkt. Jedoch werden ihr dementsprechend auch viele Verbote und Pflichten vorgeschrieben.

    Für eine hinduistische Frau sind Treue zur ihren Mann, Respekt sowohl gegenüber Älteren, den eignen Eltern als auch gegenüber der Familie des Mannes selbstverständlich.

    Nach der Hochzeit verlässt sie ihre Familie und gibt in der Regel ihr bestes, um sich in der Familie von ihrem Mann zu integrieren, doch gerade in dieser Phase ihres Lebens wird sie am meisten herausgefordert. Sie muss in den einen Fällen hart gegen Leid, Schmerz und Diskriminierung kämpfen und in den andern Fällen wird sie mit offenen Armen empfangen. Die Frau gewinnt in ihrem Leben die höchste Achtung und vollen Respekt erst dann, wenn sie einen Sohn gebärt. Sie gewinnt einen besseren Status hierdurch, da dieser wieder durch Heirat oder Erwerbsarbeit Geld in der Familie einbringt.

    Forscher haben bewiesen, dass Mädchen in Indien eine höhere Sterblichkeit aufweisen, weil sie weniger und qualitativ schlechtere Nahrung zu essen bekommen, als ihre Brüder. Wobei man anmerken muss, dass diese Problematik abhängig von dem Land ist und nicht wirklich von der Hindugesellschaft, da in der Afghanhindugesellschaft die Frauen was die Nahrung, medizinische Versorgung und Schulbildung betrifft, die Mädchen gleich wie ihre Brüder behandelt werden. In der Afghanhindugesellschaft haben zwar die Frauen im Haushalt zu helfen, aber die werden nicht wie die Frauen in Indien als billige Haushaltshilfe benutzt, anstatt einen Schulbesuch ermöglicht zu bekommen. Des weiteren werden die Frauen in Indien zum Teil sexuell missbraucht sowie seelisch misshandelt welches sich ebenso starck von der Afghanhindugesellschaft unterscheidet.

     

    Aufeinanderfolgende sowie viel zu frühe Geburten haben ebenso einen großen Anteil daran, dass immer mehr indische Frauen als Männer sterben.

    Heiraten in Indien hat eine traditionelle und kommerzielle Seite angenommen. Da Frauen nicht unter Stand heiraten dürfen, müssen sie sich bei einer “höheren“ Familie mit Geschenken an den Bräutigam, dessen Eltern und eventuell anderen Familienmitgliedern “einkaufen“. Aber wie der weise Mann Mahatma Gandhi so schön gesagt hat: „ Die Welt hat genug für jedermanns Bedürfnisse, aber nicht für jedermanns Gier.“

    Obwohl die Kosten für die Geschenke und die Feier oft das Jahreseinkommen der Brautfamilie übersteigen, werden die Ehefrauen nach ihrer Hochzeit zu Nachzahlung ihrer Mitgift angehalten. In dem Fall, dass nichts mehr nachgezahlt werden kann, fallen die Frauen oft inszenierten Unfällen zum Opfer, sprich sie verbrennen beim Kochen am Kerosinkocher oder fallen anderen Inszenierungen zum Opfer. Diese Problematik ist ernst zu nehmen, da täglich bis zu 15 Frauen pro Tag opfer der Mitgiftmorde werden und gerade auch an dieser Problematik kann man recht deutlich erkennen, wie sehr sich die Afghanhindugesellschaft von der Hindugesellschaft in Indien unterscheidet. Die Mitgift spielt in der Afghanhindugesellschaft zwar ebenso eine grosse Rolle, jedoch morden die Eltern des Bräutigams, die Braut aus diesem Grund nicht. In der Afghanhindugesellschaft kommt es ziemlich schnell zur Rede, wenn die Braut eine niedrigere Mitgift mit bringt, als erwartet. In den härtesten Fällen wird sie in ihrer Ehe diskriminiert oder in den einen oder anderen Fall sogar geschalgen.

    Auf Grund des Missbrauches der Mitgift ist diese zwar gesetzlich verboten, findet aber weiterhin statt. Genauso verboten sind seit Anfang des 19. Jahrhunderts Witwenverbrennungen, finden aber trotzdem hin und wieder statt. Nach der überlieferten Sitte hat eine Witwe keine unabhängige soziale Existenz, sondern als “ideale“ Gattin hat sie ihrem verstorbenen Mann in dem Tod zu folgen. Witwen aus höheren Kasten, die nicht verbrannt wurden, wurden gesellschaftlich geächtet. Sie durften nicht wieder heiraten und mussten asketisch leben.

    Einerseits sind die Frauen in der Hindugesellschaft in hohem Maß unterdrückt, sie werden Opfer der Mitgiftmorde, es werden immer mehr weibliche Babies gemordet sowie über 80% der abgetriebenen Föten sind weiblich. In der Hindugesellschaft werden Frauen wegen Aberglaube zur Rechenschaft gezogen, da sie als Ursache aller Übel auf der Welt betrachtet werden, hier spricht der Glaube an Hexen ebenso eine große Rolle.

    Andererseits gibt es Frauen in der Hindugesellschaft, die es sehr weit gebracht haben. Der prozentuale Anteil weiblicher Abgeordneter liegt bei unter zehn Prozent, wobei sich die meisten von ihnen zudem nicht für eine Verbesserung der Lage der Frauen einsetzen. Auch das Ideal aller indischen Frauen, Indira Gandhi vertrat eher traditionelle familiäre Rollenvorstellungen.

     

    Trotzdem hat die Hindugesellschaft heute Ärztinnen, Lehrerinnen, Ingeneurinnen und Wissenschaftlerinnen. Neu Delhi hat eine Bürgermeisterin und seit dem 19. November 1997 gibt es eine erste indische Astronautin, Kalpana Chawla (36), stammt aus einem Millionärshaushalt.

    An der Mehrheit der Frauen seit der Unabhängigkeit Indiens ist die Modernisierung und Weiterentwicklung vorbeigegangen, viele sind sich ihre Rechte gar nicht bewusst.

    „Manche Männer bemühen sich lebenslang, das Wesen einer Frau zu verstehen. Andere befassen sich mit weniger schwierigen Dingen z.B. der Relativitätstheorie,“ sagte eins Albert Einstein und heute geht es einen, der mit der Lebenssituation sowie Konditionen der Frau in dieser Gesellschaft nicht vertraut ist, genauso. Um das Wesen der Frau zu verstehen und eine Antwort auf die zu Beginn gestellten Fragen geben zu können, müsste man sich zunächst mit den Lebensbedingungen und Lebenserwartungen der Frau in der Hindugesellschaft beschäftigen und diese mit den Lebensbedinung der Afghanhindu Frau diffrenzieren.

    Den Sinn und Zweck der Mitgift erarbeiten, einen verschärften Blick auf die weibliche Baby Morde werfen, sowie sich über den Hexenglaube erkundigen.

    In meinem nächsten Artikel werde ich zunächst die Problematik der Mitgift und Mitgiftmorde kritisch unter die Lupe nehmen und Schritt für Schritt die Natur der Frau in der Hindu- sowie der Afghanhindugesellschaft analysieren und euch präsentieren.

     

    Rohni Kakkar

     

     

     

     

     

     

     

     

     

    • 11. Suutek
  • Im laufe der Jahrzehnte hat sich die Hindubevölkerung in der ganzen Welt ausgebreitet. Trotz neuer Umgebung und verschiedenen Kulturen sind die Hindus ihrer Kultur und Tradition treu geblieben. Das einzige was sich leicht verändert hat, sind die Zeremonien und Gebräuche, die jeder Stamm nach seinen eigenen Bedürfnissen ausrichtet. Ein großer Stamm der Hindus lebte schon wie seine Vorfahren in Afghanistan. Unsere Kultur und Traditionen wurden durch die muslimische Gesetzgebung beeinflusst. Wir waren und sind für das afghanische Volk eine Minderheit.
  • Traditionen sind ein Teil jeder Kultur. Sie ändern sich von Zeit zu Zeit oder es entwickeln sich neue Formen.

    Vor Jahren lebten die Hindus alle unter einem Dach, das heißt ungefähr 3-4 Generationen von Onkels, Tanten, Cousinen, Enkeln etc. teilten sich ein Haus. Die Hygiene zu kontrollieren war sehr schwer. Damals gab es keine reinen Toiletten, saubere Küchen oder ordentliche Badezimmer. Die Unreinheit wird unterschieden zwischen permanenter – und zeitweiser Unreinheit.  Die zeitweise Unreinheit wird mit dem Begriff Suutek umschrieben. Möglichkeiten zeitweise Unrein zu sein, sind unter anderem die monatliche Menstruation, das Gebären eines Kindes oder Tod.

    Der Gefahr der rituellen Unreinheit (Ashauca) ist jeder Hindu ständig ausgesetzt. Früher behauptete man, dass jeder, der mit Unreinheit in Berührung kommt, sich mit ihr anstecken kann, beispielsweise durch das Ereignis einer Geburt oder Tod in der Familie. Bei leichten Fällen ritueller Unreinheit wird diese durch eine selbstbestimmte Reinigungszeremonie getilgt. Die permanente Unreinheit erlangt man mit der Geburt.

    Zur damaligen Zeit wurden die Priester auch zu zeremoniellen Veranstaltungen eingeladen. Da er sich in der häuslichen Umgebung ein besseres Bild machen konnte, ordnete er aus gesundheitlichen Gründen einen Brauch an. Für die Hindus war dies ein religiöser und kein gesundheitlicher Hintergrund. Diesem Brauch wurde das Sanskrit-Wort Suutek zugeordnet.

    In unserer Kultur wurde die zeitweise Unreinheit wie das Wochenbett noch stärker in das Familienleben einbezogen. Wenn beispielsweise eine Frau ihr Kind zur Welt gebracht hat, ist sie ab diesem Zeitpunkt für bis zu 40 Tagen für die gesamte Familie unrein. Außer für 2 vertraute Frauen und die Schwiegermutter war sie für alle, auch für Freunde und Familie, tabu. Aus medizinischer Sicht, wissen wir heute, dass die 4- 6 Wochen nach der Entbindung zur normalen Wundheilung gehört. Da das Wundsekret vermehrt Bakterien enthält, muss besonders auf die Hygiene geachtet werden. Unbewusst wurde früher ein Brauch für Mutter und Kind eingeführt. Auf die Spitze eines Messers wurde eine große Zwiebel gesteckt, welches immer in der Nähe der Mutter und des Neugeborenen aufbewahrt werden musste. Da die Zwiebel eine antiseptische

    Wirkung hat, meinte man früher, dass Mutter und Kind so vor Infektionen geschützt würden. Da die Geburt eine große Unreinheit ist, ist die ganze Familie und die dazugehörige Verwandtschaft daran beteiligt. Falls Suutek während der Fastenzeit eintritt, sollte die Fastenzeit unterbrochen werden.

     

    Es ist Schade, dass das Suutek-Phänomen heute, in unserer modernen Welt, noch so stark ausgeübt wird wie vor vielen Hundert Jahren. Wenn beispielsweise hier ein Kind geboren wird, nehmen die Verwandten, die weit entfernt leben an diesem Ritual teil und akzeptieren dies.

    Natürlich sollte man an Traditionen festhalten. Aber man sollte auch mit der Zeit gehen und Veränderungen zulassen. Dies kann nur durch die neue Generation umgesetzt werden.

     

    Auch Guru Nanak ji sagt  in Guru Granth saheb:

    piassa bari

     Dr. Piassa

     

     

     

     12. Ek Sham Parlement ke Nam

    Ek Sham Parlement 2
    Ek Sham parlement 1

    Dipl.- Ing. Gianchand Kapoor

    • 13. Wie können wir eine Brücke zwischen der alten und der jungen Generation schlagen und sie näher bringen?
  • Meiner Meinung nach sollte sich jeder der bei uns in der Gemeinschaft lebt darüber Gedanken machen, damit alle in Harmonie miteinander leben können.
  • Bevor ich mir die Frage stelle, wie man eine Brücke zwischen alt und jung bauen könnte, sollte ich mir als erstes die Frage stellen warum es bisher nicht möglich war die alte und junge Generation zu vereinen.

    Nach meiner Meinung liegt es daran, dass die ältere Generation gegenüber der jungen Generation oft Vorurteile hat, wie z.B. das die Jugendlichen unerzogen und ein vorlautes Mundwerk haben, aber auch das Outfit größten Teils sehr provozierend sei. Obwohl diese Vorurteile nicht alle Jugendlichen betrifft, so werden aber wenn darüber geredet oder sogar gelästert wird, alle in einem Topf geworfen.

    Dieses Verhalten finde ich persönliche sehr Schade, weil es auch andere junge Menschen gibt.

    Es sind aber nicht nur die älteren Leute, denn das Ganze ist auch umgekehrt der Fall. Die Jugendlichen haben ein Problem damit, dass sie von den Erwachsenen nicht so akzeptiert werden wie sie sind. Ein weiteres Problem ist auch, dass die Meinungsverschiedenheiten, Interessen und Freizeitaktivitäten auseinander gehen.

    Wie man die ganzen Probleme und Vorurteile beseitigen kann ist dann wohl die nächste Frage, mit der auch gleichzeitig die beiden Generationen näher kommen und es vielleicht die Möglichkeit ergeben könnte eine Brücke aufzubauen und zu erhalten.

    Eine Lösung dafür wäre z.B. mit einer Gesprächsrunde anzufangen, um beiden Parteien eine Gelegenheit zu geben, ihre Meinungen frei zu äußern.

    Die zweite Frage die man sich stellen könnte wäre, was man dafür tun könnte um sich mit der anderen Generation besser zu verstehen.

    Ein Vorschlag dazu wäre, dass man versucht sich gegenseitig bei Alltagsproblemen zu helfen und die Ideen von anderen zu beachten sowie die Meinungen zu respektieren.

    Eine Sache die man angehen könnte, wäre z.B. Tagesausflüge für jung und alt zu organisieren.

    Das wäre mein Vorschlag für einen Versuch die alte und junge Generation näher zu bringen um gemeinsam in die Zukunft zu blicken.

    Anjali Gandi

     14. Kirtan

    Kirtan von EKTA

    Dipl.-Ing. Gianchand Kapoor

    15. Hamauangi (Ein Gedicht in Farsi)

    16. nahuta (Ein Gedicht in Urdu)

    Hamahangei und na Huta von EKTA

    Dipl.-Ing.Gianchand Kapoor