Gästebuch

Kultureller Verein afghanischer Hindus in Deutschland e.V

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Kapitel:

Die Gründung des Tempels

Die Arbeit beginnt

Der erste Tempel                                            

Die Suche

Probleme

Bauarbeiten

Eröffnung

 

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Gründung des Tempels

Auf Initiative des jetzigen Vorstandsvorsitzenden des Vereins, Herr Manohar Lal Lund, versammelten sich rund 25 afghanische Hindus aus Essen am 10.07.1992 in der Wohnung des jetzigen Vorstandvorsitzenden. Das Ziel dieser Versammlung war die Gründung eines gemeinsamen religiösen Kulturzentrums. Es war notwendig für den Zusammenhalt unserer Gesellschaft und zur Pflege unserer Religion. Man brauchte einen Ort an dem religiöse Feste und Trauerfeiern stattfinden konnten.

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Die Arbeit beginnt

An diesem Abend wurde der Verein gegründet. Folgende Vorstandsmitglieder wurden gewählt:

 

Manohar Lal Lund
Tirath Dass Chabra
Gian Chand Kapoor
Sudish Kumar Arenja

Vorsitzender
Stellvertr. Vorsitzender
Stellvertr. Vorsitzender
Schriftführer

Ihre erste Aufgabe war es, die Satzung vorzubereiten und den Verein beim Amtsgericht eintragen zu lassen. Außerdem musste noch ein passendes Objekt ausfindig gemacht werden an dem wir unseren Tempel einrichten konnten. Mit Hilfe des Notars Walter Krämer wurde die Satzung verbreitet und zur Eintragung den Behörden vorgelegt.                                                                                                                                                                             
Der erste Tempel

Das erste Mietobjekt wurde am 25.10.1993 auf der Sylviastr.21 angemietet. Dadurch konnte am 6.11.1993 der erste Afghan Hindu Tempel in Essen offiziell mit Zeremonien eingeweiht werden.Der Tempel wurde „Dharam Kendre“ genannt, weil er ein religiöses Zentrum für verschiedene Glaubensgemeinschaften innerhalb unserer Afghan Hindu Gemeinschaft sein soll. Nach Beendigung des Mitvertrags musste das Objekt an der Sylviastr.21 geräumt werden. Da uns zu diesem Zeitpunkt noch keine eigene Räumlichkeit zur Verfügung stand musste ein Platz für den Übergang gefunden werden. Glücklicherweise fanden wir für diese Zeit eine Räumlichkeit auf dem Gewerbehof 13.

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Die Suche

Innerhalb eines Jahres hatte der Vorstandsvorsitzende von allen Möglichkeiten für die Beschaffung eines eigenen Grundstücks oder Objekts gebrauch gemacht. Neben duzenden Maklern nahm er auch Kontakt zur katholischen bzw. evangelischen Kirche und der Stadt Essen auf, um günstiger an ein Objekt heranzukommen. Von den Maklern bekam er mehrere Angebote und besichtigte auch viele Objekte, bis ihm das Objekt auf der Burggrafenstr. 10 angeboten wurde. Dieses Objekt fand man von der Lage (im Zentrum) der Erreichbarkeit (öffentl. Verkehrsmittel), der Größe und des Preises her genau richtig und beschloss daher den Vertrag bei den Notaren abzuschließen. Der Schlüssel wurde uns überreicht und wir beauftragten den Architekten Wolfgang Esser die Baupläne zu erstellen, und das Gebäude zu begutachten, damit wir die Nutzungsänderung von einem Gewerbeobjekt auf einen Tempel bei den Behörden beantragen konnten.

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Probleme

Die Bauarbeiten an unserem Gebäude begannen, jedoch gab es Probleme bei der gesamten Finanzierung, Banken lehnten Kredite ab und stellten keine Gelder zur Verfügung, bis schließlich die Bank zugesagt hatte, aber nur unter der Bürgschaft von dem Vorstandsvorsitzenden und zwei weiteren Vereinsmitgliedern. Jedoch gab es immer noch ein Problem, denn die Nutzungsänderung wurde abgelehnt. Doch durch die Hilfe des Oberbürgermeisters, politischen Parteien und des Ausländerbeirats wurde die Nutzungsänderung erlaubt.

                                                                                   Bauarbeiten

Im innern des Gebäudes wurde vieles eingerissen und die ganze Fläche musste aufgeteilt werden. Die Säulen, die vor den Statuen der Götter stehen, wurden in Portugal bestellt, weswegen wir eine Wartezeit hinnehmen mussten. Aber als die Säulen ankamen, wurde es zu einer einzigen Enttäuschung. Die Säulen waren teilweise gebrochen und die Maße stimmten nicht mit der Vorgabe überein. Glücklicherweise hatten wir in Duisburg eine Firma ausfindig gemacht, bei der wir dann die Säulen bestellen lassen konnten. Die Murtis (Statuen) von Shiva, Parvati, Ram, Lakshman, Sita, Sherawali Maa, Hanumanji, Shri Ganesh und Shivling wurden uns Shri Ram Babu der Shri Jignyasu Satsang Seva Trust Organisation aus London spendiert.

                                                                                       Eröffnung

Nach harter Arbeit aller aktiver Mitglieder des Vereins wurde der Tempel fertiggestellt und anschließend mit großen Zeremonien am 14.10.2000 eröffnet.

 

                                                                                                                                                                                 zum Startseite

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